Vertikale Bohrungen

Die richtige Bohrung für jede Schicht

Von geotechnischen Untersuchungen bis hin zur Wassergewinnung und Geothermie: Wir decken das gesamte Spektrum ab, bis zu einer Tiefe von 5.000 Metern. Ausgehend von Ihrer Umgebung – die uns oft bereits bekannt ist – wählen wir jeweils die Methode aus, die zur Bodenart, zur Tiefe und zum Ziel Ihres Projekts passt. So gewinnen Sie aus jeder Schicht genau das, was Sie benötigen: Daten, Wasser oder Wärme.

Anwendungsbereiche

Ganz gleich, vor welcher Herausforderung Sie bei Ihrer Bohrung stehen – bei uns finden Sie eine clevere Lösung für:

  • Geologische Untersuchungen im Hinblick auf die künftige Rohstoffgewinnung und Fundamentarbeiten
  • Bodensanierung, Grundwasserüberwachung oder Genehmigungsanträge
  • Trinkwassergewinnung sowie industrielle Prozesse
  • Speicherung von Wasser im Untergrund zur späteren Rückgewinnung (ASR)
  • Probebohrungen für die Geothermie

Wasserentnahmebrunnen als Grundlage für eine nachhaltige Wasserversorgung

Unser umfassendes Fachwissen im Bereich Bohrtechnik bildet den Ausgangspunkt für Projekte zur Wassergewinnung und -speicherung. Dies im Auftrag der Wasserversorgungsunternehmen und der Industrie. Die Bohrlöcher werden ausgeführt mit großem Durchmesser und meist in äußerst komplexen und bohrtechnisch anspruchsvollem Untergrund.

Wassergewinnung und Umweltbohrungen

Einfach im Aufbau, aber vielseitig einsetzbar und bis in unbegrenzte Tiefe anwendbar. Wir wenden diese Methode bei Industrieprojekten an. Es handelt sich um ein einfaches und schnelles Bohrverfahren.

Eine effiziente Methode zur Durchführung von Bohrungen mit großem Durchmesser. Mithilfe einer Pumpe wird das abgelöste Bohrgut über die Bohrstangen nach oben gesaugt. Auf diese Weise steht auch bei großen Bohrdurchmessern eine ausreichende Aufwärtsgeschwindigkeit zur Verfügung, um das Bohrgut nach oben zu befördern.

Bei diesem Verfahren leiten wir Luft in die Bohrstangen ein, um eine Aufwärtsströmung zu erzeugen und das ausgeborgene Material an die Oberfläche zu befördern. Diese Bohrtechnik ist mit der Saugbohrung vergleichbar (die Luft ersetzt die Pumpe), ermöglicht jedoch das Erreichen größerer Tiefen und ein schnelleres Arbeiten.

Eine Technik, mit der wir durch harte Bodenschichten bohren, häufig in brüchigem und karstreichem Untergrund. Im Bohrloch befindet sich ein Hammer, der, angetrieben durch Druckluft, das Gestein zerkleinert. Über den Ringraum werden die Bohrkleinpartikel zusammen mit der Luft nach oben befördert.

Geologische und geotechnische Bohrungen

Diese Forschungs-Bohrungen geben Aufschluss über den Aufbau, die natürlichen Vorkommen, die Tragfähigkeit sowie die Grundwasser-Parameter des Untergrunds. Mit Hunderttausenden durchgeführten Bohrungen verfügen wir über eine umfangreiche Wissensdatenbank zu Bodenarten und Bohrparametern. In Verbindung mit den neuen Bohrdaten unterstützen diese Informationen Forschungsprojekte, den Rohstoffabbau, Fundamententauswahl, Stabilitätsberechnungen, geothermische Projekte und Entwurfsentscheidungen.

Bodenuntersuchung

Wir entnehmen Bohrkerne aus Beton oder Gestein, um die Zusammensetzung und Struktur des Untergrunds genau zu analysieren. Diese Technik wird häufig bei tiefer liegenden Bauwerken wie Tunneln oder Kellerwänden eingesetzt.

Im Bohrloch misst eine Pressiometersonde, wie sich der Boden unter schrittweise ansteigendem Druck verformt. Auf diese Weise bestimmen wir die Festigkeit und Steifigkeit des Bodens in jeder gewünschten Tiefe, auch in festem Lehm, dichtem Sand oder verwittertem Gestein, wo eine Sondierung nicht möglich ist. Die Ergebnisse lassen sich direkt für die Dimensionierung von Fundamenten und die Berechnung von Setzungen nutzen.

Mit dieser Lösung entnehmen wir durchmischte und ungestörte Bodenproben. Dies ist von entscheidender Bedeutung bei Fundamentplanungen, bei denen genaue Bodeneigenschaften eine wichtige Rolle spielen. Die Bohrung wird innerhalb einer Stützverrohrung mittels Sondenmessung, Impulsverfahren oder Chape durchgeführt.

Um hochwertige, durchgehende geologische Proben aus Sand- und Lehmschichten zu entnehmen, hat die Smet Group die Technik der gestochenen Bohrung entwickelt. Die Probenentnahme erfolgt durch Einpressen und anschließendes Überbohren, wodurch eine Kontamination der Bohrproben vermieden wird. Dies ist für detaillierte geologische und geochemische Untersuchungen von Bedeutung.

Durch die Messung der Bohrparameter bei einer zerstörenden Bohrung (Drehzahl des Bohrkopfes, Spüldruck, Gewicht auf dem Bohrmeißel u. Ä.) lassen sich schnell Informationen über den Aufbau des Untergrunds gewinnen. Diese Informationen müssen stets anhand einer Bohrung mit Probenentnahme kalibriert werden.

Geothermische Bohrung

Die Smet Group ist ein Pionier im Bereich der Erdwärmesysteme, wobei Nachhaltigkeit ein grundlegendes Prinzip darstellt. Dank unseres umfassenden Fachwissens sind wir in der Lage, ein durchdachtes Gesamtpaket anzubieten – vom Entwurf bis zur Umsetzung.